Eine Revolut-Störung beeinträchtigte am 20. Oktober weltweit Zahlungen, Überweisungen und den Zugriff auf die App, sodass Tausende Kunden Schwierigkeiten hatten, ihre Konten zu nutzen. Das Unternehmen bestätigte später, dass alle Dienste nach einem Vorfall bei Google Cloud wiederhergestellt worden waren.
Revolut erklärte, dass die Gelder und personenbezogenen Daten der Kunden während der gesamten Störung sicher geblieben seien. Allerdings beeinträchtigte der Ausfall eine Vielzahl alltäglicher Bank- und Anlagefunktionen.
Kunden melden Probleme bei Zahlungen und Überweisungen
Tausende Nutzer meldeten am Dienstagmorgen Probleme über die Störungsmeldeplattform Downdetector. Die Beschwerden betrafen die Revolut-App, das mobile Banking und Überweisungen zwischen Konten.
Unterdessen zeigte die Statusseite von Revolut, dass 28 Dienste teilweise nicht verfügbar waren. Dazu gehörten Kontoanmeldungen, Kartenzahlungen, Überweisungen, Währungsumtausch und Aktienhandel.
Die Störung beeinträchtigte auch den Live-Support-Chat. Infolgedessen hatten Kunden Schwierigkeiten, Unterstützung zu erhalten, während mehrere zentrale Bankfunktionen nicht verfügbar waren.
Revolut bestätigte zunächst eine Störung mehrerer Dienste und erklärte, dass die Teams des Unternehmens seit dem Morgen an der Behebung des Problems arbeiteten. Das Unternehmen entschuldigte sich außerdem für die Unannehmlichkeiten.
Google-Cloud-Vorfall verursachte die Revolut-Störung
Erste Berichte brachten die Störung mit Problemen der Google-Cloud-Infrastruktur in London in Verbindung. Google Cloud beschrieb ein „Stromversorgungsereignis“, das die Region europe-west2 betraf.
Zunächst bestätigte Revolut die zugrunde liegende Ursache nicht. Später führte das Unternehmen die vorübergehende Störung der App jedoch ausdrücklich auf den Ausfall bei Google Cloud zurück.
Diese Bestätigung verdeutlichte den Zusammenhang zwischen dem Cloud-Vorfall und den Problemen mit den Revolut-Diensten. Dennoch erklärten die vorliegenden Stellungnahmen weder den genauen technischen Fehler noch, wie sich dieser auf die einzelnen Bankfunktionen ausbreitete.
Revolut bestätigt vollständige Wiederherstellung aller Dienste
In einer Aktualisierung vom 20. Oktober gab Revolut bekannt, dass das Unternehmen das Problem behoben und die Dienste wiederhergestellt habe.
Das Unternehmen bekräftigte außerdem seine Zusicherung, dass die Gelder und Daten der Kunden während des gesamten Vorfalls sicher geblieben seien. Die Mitteilung beschrieb ein Problem mit der Verfügbarkeit der Dienste und berichtete weder über finanzielle Verluste noch über eine Offenlegung von Kundeninformationen.
Obwohl die Aktualisierung die Wiederherstellung bestätigte, ging aus den verfügbaren Informationen nicht hervor, wie lange die Störung bei jedem betroffenen Dienst genau gedauert hatte.
Störung betraf eine umfangreiche Finanzplattform
Revolut bietet Bankdienstleistungen, Finanzverwaltung und Anlagemöglichkeiten für mehr als 80 Millionen Kunden in über 160 Ländern und Regionen an. Zum Kundenstamm gehören außerdem rund 800.000 Unternehmen.
Die Störung betraf somit eine Plattform, die sowohl private Finanzangelegenheiten als auch Geschäftsabläufe unterstützt. Allerdings lässt sich aus den Tausenden öffentlich gemeldeten Beschwerden nicht ableiten, wie viele Kunden insgesamt Probleme hatten.
Nach der Wiederherstellung entschuldigte sich Revolut erneut bei den Kunden, die im Laufe des Tages von Unterbrechungen betroffen waren.


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