Windows Server 2022 verlässt am 13. Oktober 2026 den Mainstream-Support. Microsoft fordert IT-Administratoren dazu auf, ihre Upgrade-Pläne vor diesem Termin zu überprüfen und einen Umstieg betroffener Systeme auf Windows Server 2025 in Betracht zu ziehen.

Die Änderung bedeutet nicht, dass Sicherheitsupdates sofort eingestellt werden. Stattdessen wechselt Windows Server 2022 in die Phase des erweiterten Supports, die bis Oktober 2031 läuft.

Mainstream-Support endet im Oktober

Microsoft veröffentlichte Windows Server 2022 im Jahr 2021 als Long-Term-Servicing-Channel-Version. Die Plattform erhält insgesamt zehn Jahre Support, aufgeteilt in Mainstream-Support und erweiterten Support.

Das Sicherheitsupdate im Oktober 2026 wird das letzte Update sein, das während des Mainstream-Supportzeitraums veröffentlicht wird.

Nach dem 13. Oktober wird Microsoft weiterhin monatliche Sicherheitsupdates ohne zusätzliche Kosten bereitstellen. Das Unternehmen wird jedoch nicht mehr den vollständigen Umfang an Produktsupport, Funktionsverbesserungen und regulären Designänderungen anbieten, der während des Mainstream-Supports verfügbar ist.

Microsoft empfiehlt Windows Server 2025

Microsoft empfiehlt Organisationen, mit der Planung eines Umstiegs auf Windows Server 2025 zu beginnen. Dabei handelt es sich um die aktuelle Long-Term-Servicing-Channel-Version des Unternehmens.

Windows Server 2025 wurde im November 2024 allgemein verfügbar. Das System erhält Mainstream-Support bis November 2029, gefolgt von erweitertem Support bis November 2034.

Administratoren können die Kompatibilität vor der Bereitstellung mit der 180-Tage-Testversion von Microsoft prüfen. Frühzeitige Tests können IT-Teams dabei helfen, Probleme mit Anwendungen, Hardware und Konfigurationen zu erkennen, bevor Produktionssysteme migriert werden.

Hotpatching wird für berechtigte Systeme fortgesetzt

Microsoft hat das Hotpatching für Windows Server 2022 kürzlich bis Oktober 2027 für berechtigte Datacenter: Azure Edition-Systeme verlängert.

Hotpatching ermöglicht die Installation bestimmter Sicherheitsupdates, ohne dass ein Neustart erforderlich ist. Die Verlängerung bietet qualifizierten Azure-Umgebungen ein zusätzliches Jahr mit dieser Funktion, nachdem Windows Server 2022 in die Phase des erweiterten Supports gewechselt ist.

Dies ändert nichts am allgemeinen Produktlebenszyklus. Organisationen, die andere Editionen verwenden, müssen sich weiterhin auf den Wechsel vom Mainstream-Support zum erweiterten Support im Oktober vorbereiten.

Weitere Microsoft-Fristen rücken näher

Microsoft hat außerdem auf mehrere bevorstehende Fristen für den Windows-Support hingewiesen. Die Enterprise- und Education-Editionen von Windows 11 Version 23H2 erhalten ab dem 10. November 2026 keine Updates mehr.

Das Unternehmen empfiehlt, diese Geräte auf Windows 11 Version 25H2 zu aktualisieren.

Für Serveradministratoren besteht die unmittelbare Priorität darin, zu prüfen, ob der Support für Windows Server 2022 für ihre Umgebung weiterhin ausreicht. Der erweiterte Support sorgt dafür, dass Sicherheitsupdates weiterhin bereitgestellt werden. Ein Upgrade auf Windows Server 2025 bietet jedoch den längsten Zeitraum mit vollständigem Mainstream-Support.


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